Samstag, 5. April 2025

Glasmalerei Bern: älteste 3-Generationen-Glasmalerei der Gegenwart - gegr. 1916 - glasmalkunst.ch Atelier für Glasfarben im Licht

 Farben im Licht


repräsentiert die Glasmalerei am unmittelbarsten.

Dieser Kunstform kann man vielerorts bereits seit mehr

als fast 1000 Jahren begegnen. In Kathedrahlen, Kirchen,

Kapellen oder sie ist in Museen oder Privatsammlungen

zu entdecken.  

aktualisiert per 05.04.2025

Glasmaler-Blog über Aktivitäten im Atelier Martin Halter Bern 

Weitere Atelier-Arbeiten

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Diese "Farben im Licht" repräsentiert die Glasmalkunst am unmittelbarsten. Jedoch erwartet diese Kunstform, dass sie - je nach den Bedürfnissen und Situationen - jeweils professionell gepflegt und gewartet werde. Zuweilen müssen sich geschädigte Glasgemälde einer sorgsamen Restauration unterziehen, damit ihre Original-Substanz gesichert verbleiben kann.  Martin Halter, gelernter Glasmaler/Kunstglaser EFZ und Glasmaler-Restaurator IER - seit mehr als 50 Jahren aktiv an vorderster Front - vertritt Berns älteste Glasmaler-Familientradition der Gegenwart - gegründet 1916 in der Stadt Bern in dritter Generation.                             

Individuell gestaltete Ausrichtung - nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen - beinhaltet diese Kunstform. Entsprechende Berührungspunkte können bei der Projektierung mit einbezogen werden und ebenso sensibel bleibt die architekturorientierte Stellung eines Interieurs repektiert und gewährleistet. Es geht auch darum sterile Floatglasflächen mittels Farbglas-Kompositionen neu zu beleben - ganzflächig oder auch fragmentarisch damit auszustatten. Einer Identität ihre Präsenz zu zulassen. Bestehende Fenster müssen sich nicht einer baulichen Veränderung unterziehen. Zudem wird auch der energieökonomische Standart nicht angetastet. Die Montage-Systeme konzentrieren sich auf flexible Service-Freundlichkeit.


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Die bewusst einzusetzende Bleinetzführung soll auch dem formalen Anspruch nachkommen, um der entsprechenden Komposition ein rhythmisches Spiel mit den unterschiedlichsten Grössen und Flächen zu ermöglichen. Insofern kann eine Glas-Blei-Einteilung einen passend integralen Formenschatz in Bezug auf das bereits bestehende Raumbehältnis aktiv generieren, um sich als Bestandteil architektonischer Kreation, nachhaltig und verantwortungsbewusster in Szene bringen zu können. Aktuell werden solche Gesetzmässigkeiten jahrzehntelanger Erkenntnisse und Erfahrung mit dieser Kunstform vermehrt ausgegrenzt, um sich vermeintlich in uneingeschränkter Manier und möglichst beliebig mit dieser Materie auseinandersetzen zu können. Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, wenn parallel dazu die eigentlich materialgerechten Aktivitäten in Vergessenheit geraten.

 

Daher, sind jeweils weitere Nachteile für die Substanz zu erwarten, immer dann, wenn sogenannt ausserordentlich zeitgenössische Glasarbeiten – durch welchen Einfluss auch immer – in Mitleidenschaft gezogen werden. Derweil sind solche Arbeiten meistens nur ausschliesslich in Verbindung mit einem unverhältnismässig hohen Aufwand und Risiko wieder instand zu stellen. Bisweilen werden solch überdimensionierte Glasflächen aus Kostengründen gar nicht mehr einer Reparatur unterzogen, insbesondere grossflächig ausgerichtete, farbige Glascollagen, welche auf Floatgläsern in unterschiedlichem Klebeverfahren adaptiert wurden. Durch die zunehmende Einflussnahme von UV-Licht, auf bereits unzulänglich umgesetzte Glascollagen, werden sich solche Arbeiten bereits nach einer relativ kurzen Präsenz-Zeit von alleine als darstellende Kunstform im Bau zu «verabschieden» - mangels verarbeitungstechnischer Materialunverträglichkeit. Weitere Probleme sind ebenso bei örtlichen Wartungsarbeiten (z.B. banale wiederkehrend auszuübende Reinigungsarbeiten, welche bei diesem Werkstoff zur optimalen Visualisierung, jeweils zwingend in regelmässigen Abständen erforderlich bleiben) vorprogrammiert. Unsere Glasmaler-Vorfahren waren eigentlich unserer Zeit - punkto Respektierung einer materialgerechten Verarbeitungstechnik – weit voraus. Auffassungen können sich gelegentlich irren, wenn «aktuell Neues» - als mehrheitliche Voraussetzung gelten soll – sich einer materialgerechten Verantwortung bewusst zu entziehen - im Glauben - sich nur auf diese Weise in der Gegenwart zeitgenössisch offenbaren und vertreten lassen zu können.

Atelier für Glasmalkunst Martin Halter CH-3013 Bern

 Gestaltet und restauriert "Farben im Licht" - die Glasmalerei, seit mehr als 50 Jahren

 Martin Halter Atelier in CH-3013 Bern

Atelier für Glasmalkunst - in 3. Generation der Glasmalerei verpflichtet

Dieser kleine historische Abriss zeigt: die Glasmalerei hat sich zu jeder Zeit grosser Wertschätzung erfreut und wurde als etwas Kostbares, Einzigartiges angesehen. Das gilt unverändert bis heute. Das Atelier für Glasmalkunst hat sich ganz der Glasmalerei verschrieben. Das Atelier besteht seit über 100 Jahren und wird in 3. Generation von Martin Halter geführt. Er versteht als gelernter Glasmaler/Kunstglaser EFZ und Glasmaler-Restaurator IER sein Handwerk hervorragend und fühlt sich ganz der grossen Familientradition verpflichtet.

Mit Glasmalerei lassen sich auch heute besondere architektonische Akzente setzen. Ein kunstvoll gestaltetes Fenster, Türfüllungen oder Trennwände aus farbigen Gläsern (über 5'000 rezeptierte Farbnuancierungen möglich) sind immer ein Blickfang und erzielen eine aussergewöhnliche Wirkung. Die Einsatzmöglichkeiten sind so vielfältig wie die Architektur selbst. Besonders effektvoll zeigen sich Farbglas-Kompositionen in grossen Räumen (als ganzflächige Einsätze oder in fragmentarischer Ausrichtung), die dem Licht wortwörtlich „Raum geben“. Aber auch in einem normalen Wohnzimmer, in Fluren, Treppenhäusern oder Sanitärräumen kommt Glasmalerei bestens zur Geltung.

Wartung, Reparaturen und Restaurationen an bestehender Glasmalerei, welche in Mitleidenschaft gezogen wurde.

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Martin Halter - Glasmaler-Restaurator aus Berufung, nicht nur als Beruf

Das Atelier für Glasmalkunst ist in Bern die erste Adresse, wenn es um gekonnte Reparatur und Wiederherstellung von Glasmalerei geht. Martin Halter setzt als Inhaber in 3. Generation die grosse Tradition des seit über 100 Jahren bestehenden Betriebs fort. Er ist bereits in Kindheit und Jugend mit der Glasmalkunst aufgewachsen. Halter hat die Glasmalerei wie sein Vater und Großvater zu seinem Beruf und seiner Profession gemacht. Seit Jahrzehnten ist er auch erfolgreich als Glasmaler-Restaurator tätig.

Jede Restaurierung ist ein einmaliges Projekt mit spezifischen Anforderungen und Lösungen. Am Beginn erfolgen stets genaue Voruntersuchungen des Bestandes und die Kontrolle des Zustandes. Darauf aufbauend erstellt der Glasmaler-Restaurator ein Konzept, das mit dem Eigentümer und ggf. anderen beteiligten Stellen (Architekt, Denkmalschutz) besprochen wird. Erst nach der Freigabe kann die eigentliche Restaurierung starten.


Atelier für Glasmalkunst Martin Halter CH-3013 Bern

 

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...oder neue Glasdesign-Inszeneirungen mit Farben im Licht


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KIRCHENFENSTER - individuelle Beratung öffentl. od. priv. Interesse für Glaskunst in der Architektur - glasmalkunst.ch

in der Stadt Bern
bürgt für hochstehende Qualitätsarbeit
und vertritt eine langjährige Erfahrung
im Bereich von Glasmalereien und
Bleiverglasungen.
Dieses Atelier wurde 1916 in Bern
von Louis Halter (1. Generation)  
gegründet. 

Weitere Atelier-Arbeiten

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Seit Jahrzehnten gilt es hier zwischen Tradition und
Innovation die Balance zu halten. Neben der Umsetzung
von neu ausgerichteten Glasmalerei-Aufträgen oder
Bleiverglasungen, werden hier oder auf der Baustelle
beanspruchte Unterhaltsarbeiten an den geschädigten
Substanzen seriös und respektvoll ausgeführt
(Reparaturen, Restaurationen, etc.).

Vielfach erfordern Original-Substanzen, dass diese
sich einfach einer regelmässig angeordneten Kontrolle
unterziehen sollten. Im gleichen Zusammenhang kann
man diese sorgsam reinigen und kleinere Mängel
beheben lassen (Kittfälze ausbessern, erneuern
oder an Windeisen fehlende Haften anlöten, etc.).

Dazu können auch ergänzende Massnahmen in
Betracht gezogen werden, nämlich: für Schutz und
Sicherheit. Solche Projekte müssen jeweils genau
wegen den bauphysikalischen Komponenten
prüfend abgeklärt werden, denn in vielen Kirchen
haben bereits unsensibel realisierte Aussenschutz-
Verglasungen erhebliche Schäden an den
Original-Substanzen angerichtet und sollten sich
deshalb umgehend für eine Nachsanierung
interessieren, um eine solche  - real den geforderten
Bedingungen entsprechend -   umsetzen lassen
zu können.  

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info@glasmalkunst.ch    Atelier für Glasmalkunst Martin Halter CH-3013 Bern

Bei grösseren Glasmalerei- /Glaskunst-Projekten arbeitet Martin Halter mit einem ihm nahestehenden Glasatelier zusammen. Einzelne Projekte wurden bereits realisiert und einige stehen unmittelbar bevor.

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„wegweisend“

Farbfenster für private Kapelle aktiviert - inszeniert von Martin Halter glasmalkunst.ch Atelier in CH-3013 Bern - Farben und Design im Licht -

Rot - beinhaltet was zur Liebe wachsen möchte, als warme Farbe entdeckt, entspricht sie der leidenschaftlichen Weltbezogenheit. Im Verlaufe des Lebens beginnt es sich zu differenzieren, um am Ende zur Todesfarbe zu werden.

Blau -ist der Sog der Tiefe, der Geheimnisse des Unbewussten und lässt uns himmlische Kräfte erfühlen. Diese kalte Farbe identitfiziert sich mit Sehnsucht, Treue, Reinheit, Klarheit, etc..

Weiss - als Farbe des Lichts, repräsentiert sie sich als leichtigkeit des Seins und umrahmt das Glück.

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Atelier für Glasmalkunst Martin Halter CH-3013 Bern

 

Nachhaltig konzipierte Glaskunst-Inszenierungen weisen mehrere Vorteile auf - im Gegensatz einer beliebig inszenierten Darstellung, welche eine materialgerechte Verbindlichkeit bewusst ausgrenzen
Mundgeblasenes, farbiges Antikglas beinhaltet eine belebende Struktur, welche eine erwünschte Refraktion des durchscheinenden Lichtes erzeugt. Glasdesign mit Farben im Licht ist deshalb nicht einer statischen Kunstform zu zuordnen. Das heisst auch, dieses spezielle Glas reagiert jeweils auf die äusseren Witterungs-Bedingungen, welche den Lichteinfall durch die farbige Glasfläche mit beeinflussen. Die ursprüngliche Glasmalerei bedient sich für die formale Gestaltung, unterstützend auch mit dem Einsatz von Bleiprofil-Ruten. Einerseits können unterschiedlich eingefärbte Einzel-Glasteile zu einer ganzflächigen Komposition zusammengefügt werden (später verlötet werden), andererseits übernimmt eine bewusst rhythmische Bleinetzführung, ein massgebendes und wichtiges Gestaltungsprinzip. Von je her sollte die Glas-Blei-Einteilung nicht einzig seiner Zweckgebundenheit dienen. Oft wird dies falsch verstanden. Die bewusst einzusetzende Bleinetzführung soll auch dem formalen Anspruch nachkommen, um der entsprechenden Komposition ein rhythmisches Spiel mit den unterschiedlichsten Grössen und Flächen zu ermöglichen. Insofern kann eine Glas-Blei-Einteilung einen passend integralen Formenschatz in Bezug auf das bereits bestehende Raumbehältnis aktiv generieren, um sich als Bestandteil architektonischer Kreation, nachhaltig und verantwortungsbewusster in Szene bringen zu können. 
 
Aktuell werden solche Gesetzmässigkeiten jahrzehntelanger Erkenntnisse und Erfahrung mit dieser Kunstform vermehrt ausgegrenzt, um sich vermeintlich in uneingeschränkter Manier und möglichst beliebig mit dieser Materie auseinandersetzen zu können. Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, wenn parallel dazu die eigentlich materialgerechten Aktivitäten in Vergessenheit geraten.
  
Das heisst konkret, mittels transparenter Silikon-Mischung werden all die zugeschnittenen, farbigen Einzel-Glasteile auf eine Float-Glasfläche aufgeklebt. Die geringen Zwischenräume werden bei den einzelnen Glasteile ebenso auf die Schnittkanten-Höhen aufgefüllt. Bekannt ist, dass der Ausdehnungskoeffizient der Einzel-Glasteile (je nach Einfärbung) und je nach Sonneneinstrahlung (Erwärmung), auch unterschiedlich gegenüber der Gesamt-Float-Glasfläche nachzuweisen ist. Deshalb sind kleine Rissbildungen bei der aufgetragenen Silikonmasse zu erwarten, die sich im Laufe der Jahre, wo diese wiederkehrend einem solchen Prozess jeweils ausgesetzt verbleiben, vermehren werden. Die Silikon-Substanz selbst, wird sich nach mehreren Jahren, durch die UV-Einstrahlung vermehrt von gelblich bis hin zu bräunlich verfärben. Langzeitstudien stehen kaum zur Verfügung und die Herstellerfirmen von Silikonprodukten können keine schriftlichen Garantien ausstellen, weil die jeweilige Ausführung und Anwendung durch Dritte individuell, zuweilen beliebig umgesetzt würde. Eine Nachhaltigkeit für dieses verarbeitungstechnische Verfahren ist also nicht zu erwarten. Insbesondere auch im Schadenfall eines Glasbruchs an der Gesamt-Float-Glasfläche. Mit grossem Aufwand müssten erstmals alle Einzel-Glasteile von der Gesamt-Glasfläche entfernt und anschliessend aufwendig von Silikonablagerungen gesäubert werden. Alsdann alle Glasteile  wiederum auf der neuen Float-Glasfläche mit Silikon fixiert werden.
 

Derweil sind solche Arbeiten meistens nur ausschliesslich in Verbindung mit einem unverhältnismässig hohen Aufwand und Risiko wieder instand zu stellen. Bisweilen werden solch überdimensionierte Glasflächen aus Kostengründen gar nicht mehr einer Reparatur unterzogen, insbesondere grossflächig ausgerichtete, farbige Glascollagen, welche auf Floatgläsern in unterschiedlichem Klebeverfahren adaptiert wurden. Durch die zunehmende Einflussnahme von UV-Licht, auf bereits unzulänglich umgesetzte Glascollagen, werden sich solche Arbeiten bereits nach einer relativ kurzen Präsenz-Zeit von alleine als darstellende Kunstform im Bau «verabschieden» - mangels verarbeitungstechnischer Materialunverträglichkeit. Weitere Probleme sind ebenso bei örtlichen Wartungsarbeiten (z.B. banale wiederkehrend auszuübende Reinigungsarbeiten, welche bei diesem Werkstoff zur optimalen Visualisierung, jeweils zwingend in regelmässigen Abständen erforderlich bleiben) vorprogrammiert. Unsere Glasmaler-Vorfahren waren eigentlich unserer Zeit - punkto Respektierung einer materialgerechten Verarbeitungstechnik – weit voraus. Weil ebenso die Service-Freundlichkeit (für Reinigung /Reparatur) respektiert und selbstverständlich mit eingeschlossen war /ist.  Martin Halter Bern

Farben im Licht - Atelier Martin Halter Bern


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Biografischer Hintergrund: Atelier HALTER Bern

Im Jahr 2016 feierte das Berner Glasmalereiatelier Halter sein 100-jähriges Bestehen. Martin Halter und sein Autorenteam nahmen das Jubiläum zum Anlass, diese wunderbare Publikation in Zusammenarbeit mit dem Berner Verlagshaus Haupt herauszugeben. Hält man das Buch zum ersten Mal in den Händen, fällt einem gleich der feine Halbleineneinband auf. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Kleinformat, angesichts dieses faszinierenden Kunsthandwerks hätte das Format auch grösser ausfallen dürfen. Eine kurze Einführung von Mirjam Fischer und Jürg Halter leitet zum Hauptteil über, der die Geschichte des traditionsreichen Familienunternehmens auf interessante Weise beleuchtet. Die Glasmalereiwerkstatt wird heute von Martin Halter in dritter Generation weitergeführt. Bereits sein Grossvater Louis Halter (1886 – 956) und später sein Vater Eugen Halter (1920 – 1981) betrieben am Klösterlistutz 10 dieses einzigartige Kunsthandwerk. In enger Zusammenarbeit mit Künstlern wie Albin Schweri (1885 – 1946), Ernst Linck (1874 – 1935), Rudolf Münger (1862 – 929), Leo Steck (1883 – 1960), Louis Moilliet (1880 – 1962), Paul Zehnder (1884 – 1973) und Max Brunner (1910 – 2007) führte das Atelier Halter etliche Aufträge für Kirchenfenster aus. In einem persönlichen Gespräch mit dem Autor Mathias Morgenthaler erinnert sich Martin Halter an die Arbeitsweise und die Werke seines Grossvaters und seines Vaters. Hier bei gibt er einen ganz persönlichen Einblick in die Familiengeschichte und reflektiert in diesem Zusammenhang sein eigenes heutiges Schaffen. Im darauffolgenden Abbildungsteil wird die Einzigartigkeit der von Martin Halter erschaffenen «Farbglaswelten» aufgezeigt. Während sein Grossvater und sein Vater heraldische oder sakrale Darstellungen meist in runde, rechteckige oder nach architektonischen Vorgaben vorbestimmte Formate einpassten, begann Martin Halter bei seinen freien Arbeiten diese Begrenzungen komplett aufzubrechen. Werke wie Spielerin (1987), Paradiesvogel (1996 / 97), 3 Fische(2007) sprengen im wahrsten Sinne des Wortes den Rahmen: Menschliche Bewegungen, eingerollte Vogelfedern oder das turbulente Wellenspiel mit drei schwimmenden Fischen greifen mittels ihrer freien Umrissrahmung in die Fläche. Nicht unerwähnt dürfen die herausragenden Aufnahmen der beiden Fotografen David Aebi und Max Reitmeier bleiben. Den Fotografen ist es auf äusserst sorgfältige Weise gelungen, Halters Glasmalereien im entsprechenden Licht subtil einzufangen. Die Monografie findet ihren Abschluss in einem ausführlichen Anhang zu handwerksspezifischen Aspekten, beispielsweise der Restauration und der Erhaltung von historischen Farbglasscheiben. Besondere Erwähnung verdient dabei das Kapitel zur Verarbeitungstechnik am Beispiel einer Allianz-Wappenscheibe. Hier werden die einzelnen Arbeitsschritte vom ersten Entwurf bis zum fertigen Werk mittels einer umfangreichen Fotodokumentation anschaulich aufgezeigt. Dieser Teil führt uns vor Augen, wie komplex und aufwendig sich der Beruf des Glasmalers gestaltet. Mit der Herausgabe dieser Publikation und der Übergabe des Ateliernachlasses an zwei schweizerische Museen und die Burgerbibliothek Bern hat Martin Halter wohlweislich vorgesorgt, dass das fragile Erbe dieses für Bern historisch bedeutungsvollen Familienunternehmens sicher aufgehoben ist.

Zitierweise:
Christoph Messerli: Rezension zu: Halter, Martin: Farbglaswelten. Ein aussergewöhnliches Kunsthandwerk. Hrsg. von Mirjam Fischer und Jürg Halter. Bern: Haupt 2016. Zuerst erschienen in:
Berner Zeitschrift für Geschichte, Jg. 80 Nr. 4, 2018, S. 68-71.

 

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 Im Kirchlichen Zentrum von Toffen /BE entstanden 2012 neue Kirchenfenster-Einlagen.
Nach den Gegebenheiten vor Ort und den Wunschvorstellung der
Kirchgemeinde kreierte Martin Halter zwei Entwurfsvarianten.

Foto von ©David Aebi, Fotograf in Burgdorf /BE       info@glasmalkunst.ch

«Die neuen Fenster», so beschreibt Glasmaler Halter sein Werk, «sind bewusst auf die Gegebenheiten der Architektur und die Lichtverhältnisse ausgerichtet.» Somit präsentierten sich die Fenster zusammen mit dem bestehenden Rauminnern als eine Einheit. Halter hebt nicht nur der vier Elemente wegen die besondere Bedeutung der Zahl 4 hervor. Sie symbolisiere das Universum, das sich über vier Himmelsrichtungen erstrecke. Sie weise auf die Jahreszeiten hin, die den Lauf der Zeit bestimmten. Und auf die vier Winde, die die Lüfte beherrschten. Kurzum: Die 4 sei die Zahl der Welt, im Gegensatz zur 3, dem Symbol Gottes. «Beide zusammen ergeben die heilige Siebenzahl, die Gott und die Welt vereint.»



Das Atelier von Martin Halter, das er unter dem wortspielerischen Motto „Art in Martin“ in dritter Generation führt, befindet sich am Berner Klösterlistutz direkt an der Aare. Vor den Fenstern schäumt grünlich der Fluss, am gegenüberliegenden Ufer ragt nadelgleich der ebenfalls grüne Turm der Nydeggkirche aus der Altstadtsilhouette. Im Innern des Ateliers, das aussieht wie eine Mischung aus holzgetäfelter Ratsherrenstube, Sammlerkabinett, künstlerischem Studio und handwerklicher Werkstatt, steht ein Kartonmodell, das zwei Wände der 1999 erbauten Kirche in Toffen zeigt – und vor allem die Fenster, die Halter selbst entworfen und in lichten Farben, klaren, zeitgemässen Formen und gut ablesbarer Symbolik ausgeführt hat. „Die vier Elemente“ nennt sich das Werk, das Anfang Jahr eingeweiht wurde. „300 Leute sind zur Feier gekommen, das zeigt doch, dass Kirchenfenster zum Wohlbefinden der Menschen in einer Kirche beitragen können“, sagt der Glaskünstler.
Kirchenfenster herzustellen setzt voraus, sich in der biblischen Tradition auszukennen. Was Martin Halter an der jüdisch-christlichen Glaubenswelt besonders fasziniert, sind deren Sinnbilder: Feuer, Brot, Kelch, Taube, Regenbogen, Kreuz, Fisch, Lamm und andere mehr. "Symbole sind starke Zeichen, die ein ganzes Gedankengebäude in einem einfachen Bild verdichten", führt er aus. Mit diesen Chiffren arbeitet er gerne, und am liebsten so, dass sie sich aufeinander beziehen und eine möglichst vielschichtige Deutung offen lassen. Zum Beispiel in Toffen: "Ich wurde gefragt, warum ich die Flammen des lodernden Feuers nicht gleich als brennenden Dornbusch ausgestaltet hätte; ich antwortete, dass ein eindeutiger Bezug auf diese Bibelstelle den Symbolgehalt zu stark verengen würde." H.H. reformiert.ch

Die 2016 erschienene Monografie würdigt hier das beeindruckende Schaffen dieses Drei-Generationen-Glasmal-Ateliers von Martin Halter (in 3. Genration)
Direkter Link zur Vorschau

 
WARTUNG AN KIRCHENFENSTERN
> immer im Interesse der Original-Substanzerhaltung, ist eine solche Aufgabenerfüllung
regelmässig durchzuführen - gleichzeitig bedeutet dies, dass ebenso die finanzielle Kontrolle im Griff gehalten werden kann!

Kirchenfenster-Reparaturen - Schätze sakraler Kunst bewahren

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Kirchenfenster sind ein prägender architektonischer Bestandteil von sakralen Räumen. Sie sorgen für Lichteinfall und verleihen dem Kircheninneren seine charakteristische Atmosphäre. Gleichzeitig stehen sie auch für die Aussenwirkung eines Kirchenbaus. Nirgendwo wird das so deutlich wie bei gotischen Kirchenbauten. Die Gotik hat das Kirchenfenster als Architektur-Komponente besonders ausgezeichnet. Erstmals in der Architektur-Geschichte wurden Wände aus Stein in grossem Stil durch Flächen aus Glas ersetzt - oft in Form von Buntglas und kunstvoll bemalt.

 

Auch heute sind Kirchenfenster bei sakralen Bauten nicht wegzudenken. Und die künstlerische Gestaltung wird dabei nach wie vor gross geschrieben. Beispiele moderner Kirchenfenster-Kunst liefern Kunstschaffende aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Doch nicht jeder kennt das Geheimnis dieser Kunstform. Mancher ist der Versuchung erlegen, der Glasmalerei den eigenen subjektiven Stempel aufdrücken zu wollen, ohne dabei auf die besonderen Anforderungen des Materials Glas zu achten. Das zeigt sich dann u.a. in einer Disharmonie zwischen Farben und Formen. Umso wertvoller sind gelungene Kirchenfenster-Kompositionen. Ob historisch oder modern, eher schlicht oder kunstvoll gestaltet - Kirchenfenster sind ein Schatz, den es zu erhalten gilt. Mit Hilfe von Kirchenfenster-Reparaturen, Kirchenfenster-Restaurierung und Kirchenfenster-Wartung!

 Worauf es bei Kirchenfenster-Reparaturen ankommt

Die historischen Kirchenbauten mit ihren zahlreichen Originalfenstern beweisen es - Kirchenfensterkönnen problemlos Jahrhunderte überdauern. Und mit guter Wartung in grösseren Zeitabständen verliert auch farbiges und bemaltes Fensterglas im Zeitablauf nichts von seiner Leuchtkraft. Trotzdem kann es zu Schäden an Kirchenfenstern kommen - meist durch äussere Einwirkung, aber auch durch Ablagerungen oder Korrosionsprozesse bei Bleiverglasungen.

Zum Glück genügt bei Kirchenfenster-Reparaturen in der Regel der Ersatz einzelner Scherben. Es kommt relativ selten vor, dass grössere Fensterfelder oder ganze Fenster ersetzt werden müssen. Wichtig ist, entstandene Scherben nicht gleich zu entsorgen, sondern aufzuheben. Manchmal lassen sich die Scherben mit speziellen Klebetechniken wieder zusammensetzen, so dass kaum ein Unterschied festzustellen ist und das Original komplett erhalten bleibt. Die Scherben können auch wichtige Hinweise für eine evtl. notwendige Ersatzanfertigung liefern.


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